Fällt das Gespräch auf Selbstoptimierung, kommen Sportlern wohl als erstes Werte wie die tägliche Schrittzahl oder verbrannte Kalorien in den Sinn. Informationen wie diese helfen dem Fitness-Enthusiasten zwar durchaus auf seinem Weg zum Besseren Ich, doch andere, ebenso wichtige Werte, werden oftmals ignoriert oder übersehen. Der Blutzucker zum Beispiel gibt dem jeweiligen Sportler einige nützliche Einsichten in seine Gesundheit, findet allerdings selten seinen Weg in die Feature-Liste von Aktivitäts-Trackern.

Der Nutzen von Blutzucker-Messung

Der Blutzucker eines Menschen gibt ihm Auskunft über den Glukoseanteil in seinem Blut. Der Begriff ist wohl vor allem durch Diabetes bekannt, ist jedoch keinesfalls nur in diesem Bereich nützlich. Als einer der wichtigsten Energie-Lieferanten für den Körper, vor allem für das Gehirn und die roten Blutkörperchen, profitieren auch Sportler und Selbstoptimierer von dem Wissen, wie es um ihren Glukosespiegel steht.
Die wichtigsten Informationen, die ein Selbstoptimierer aber aus seinem Blutzucker erschließen kann, stehen natürlich trotzdem mit seiner Gesundheit in Verbindung. Vor allem eine Unterzuckerung sorgt unter Umständen für Schweißausbrüche sowie verstärkten Adrenalinausstoß und kann letztendlich sogar zum Schock oder Koma führen. Der einfache Kauf eines Blutzucker-Messgerätes hilft dem Nutzer, Gefahren wie diese zu vermeiden.

Generelle Informationen

Nahezu alle Blutzucker-Messgeräte auf dem Markt folgen einem von zwei Funktionsweisen. Einige Geräte verlangen von ihrem Nutzer, sich mit einer speziellen Nadel in den Finger zu stechen und anschließend einen der dazugehörigen Teststreifen zu nutzen, um die Sensoren ihre Arbeit verrichten zu lassen. Darüber hinaus gibt es auch optische Blutzucker-Messgeräte, die Infrarotlicht in das Blut leuchten und den Glukosespiegel anhand der Reflexionen des Lichts erkennen.
Der Rest funktioniert identisch bei wohl allen Blutzucker-Messern: Das Gerät sendet die gesammelten Informationen an die dazugehörige App – solange eben jenes Gerät Kompatibilität mit Bluetooth bietet – und bietet ihm dann über das Smartphone einige Statistiken, Diagramme und mitunter auch Tipps bezüglicher seiner Gesundheit. Anhand der Trendanalysen der meisten Blutzucker-Messgeräte mit Smartphone-Unterstützung erfahren sogar recht unerfahrene Selbstoptimierer, wie sich ihr Alltag auf ihre Gesundheit auswirkt.

Qualitative Blutzucker-Monitore

Wer Interesse am Kauf eines Blutzucker-Messgerätes hat, dem bieten sich zahlreiche Auswahlmöglichkeiten mit unterschiedlichen Preisen und Funktionen. Zum einen gibt es die normalen Messgeräte ohne Smartphone-Anbindung. Diese kosten oftmals weniger als 20 Euro, gehen jedoch auch mit der manuellen Überwachung der Glucose-Daten einher. Wem die Bluetooth-Kompatibilität wichtig ist, sucht sich hingegen einen etwas teureren Glukose-Monitor, wie beispielsweise das iBGStar Blood Glucose Meter des Herstellers MyStar. Auch das Contour Next Link BZM oder das Medisana GlucoDock erfüllen nahezu identische Funktionen und kosten je nach Anbieter knapp unter 100 Euro. Zu guter Letzt bietet iHealth mit ihrem Wireless Smart Gluco-Monitoring System ein Blutzucker-Messgerät mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar bietet es nicht so viele Features wie die eben genannten Konkurrenten und auch nicht die gleiche Messgenauigkeit, doch dafür beträgt der Preis mit unter 30 US-Dollar nicht einmal die Hälfte von dem der hochwertigeren Geräte.

Alle Preisangaben richten sich nach Stand Juli 2015.

Fazit

Wer gewillt ist, mindestens 20 Euro in seine Gesundheit zu investieren, kann mit dem Kauf eines Blutzucker-Messgerätes nichts falsch machen. Wer aber weiß. dass er Probleme damit hat die nötige Motivation zur Selbstoptimierung aufzubringen, sollte unter Umständen gleich zu einem der teureren Exemplare greifen, um die manuelle Schreibarbeit zu umgehen. Auch erfahrenere Selbstoptimierer finden ihren Nutzen wohl vor allen Dingen in den exakteren und featurereicheren Geräten aus der preislichen Mittel- bis Oberklasse.

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