Selbstoptimierung ist ein sehr breites Thema. Üblicherweise verbinden Menschen das Wort vor allen Dingen mit Sport und Fitness, doch auch zahlreiche andere Aspekte des Alltags bieten die Möglichkeit zur Selbstoptimierung, wie zum Beispiel der Schlafzyklus oder die Wassereinnahme. Die Hapifork des Herstellers Hapi kümmert sich um einen weiteren Teilbereich, der oftmals in Vergessenheit gerät: das Essverhalten. Die smarte Gabel achtet dabei nicht auf Kalorien oder andere sportbezogene Werte, sondern befasst sich mit dem Akt des Essens an sich. Welche Funktionen die intelligente Gabel aufweist und wie sie damit ihren Nutzern hilft, erfahren interessierte Leser in den folgenden Absätzen.

Die Gabel für gesünderes Essen

Die Hapifork verfügt hauptsächlich über eine Funktion: Sie erkennt die Bewegung der Gabel vom Teller zum Mund – vom Hersteller „Fork Serving“ genannt – und hält fest, wie oft und wie schnell der Nutzer seine Fork Servings zu sich nimmt.
Hapi bezieht sich mit ihrem Gerät auf eine Studie von Slow Control, in der es heißt, dass langsames Essen dem Körper zugute kommt. Zum einen reduziert sich dadurch die Gefahr von Verdauungsproblemen oder Sodbrennen und zum anderen setzt dadurch das Sättigungsgefühl schneller ein – der Besitzer der Hapifork isst also weniger und nimmt dadurch mit der Zeit auch ganz nebenbei das ein oder andere Kilogramm ab.
Die „Smart-Gabel“ von Hapi erfasst also die Geschwindigkeit, mit der der Nutzer seine Nahrung zu sich nimmt und warnt ihn bei Bedarf durch Vibrationen im Griff vor zu schnellem Essen. Zu guter Letzt sendet das Gerät alle Informationen zur Dauer des Mahls, sowie die Daten bezüglich der Fork Servings an ein verbundenes Smartphone, um dem Nutzer dadurch nähere Anweisungen und Statistiken darzubieten.

Hersteller-App mit Coaching-Funktion

Zusätzlich zur Hapifork bietet der Hersteller den Nutzern auch eine Begleitanwendung, die den schon oben erwähnten Anweisungen und Statistiken dient. Sie zeigt dem Nutzer die gesammelten Daten der schlauen Gabel an und teilt ihm unter anderem mit, wie oft er das Bluetooth-Besteck zu schnell zum Mund führte.
Zusätzlich zu den Analyse-Funktionen bietet die App auch eine Art Coaching-Feature. Vor der Mahlzeit wählt der Anwender aus, wie schnell er zu essen plant und das Smartphone stellt folglich durch einen Timer dar, wann es Zeit für den nächsten Bissen ist. Folgt der Nutzer diesen Anweisungen, verbessert sich seine Gesundheit so mit der Zeit automatisch.

Kompatible Geräte

Sowohl das Gerät an sich als auch die dazugehörige Begleitanwendung funktionieren auf Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple oder Google. Kompatibilität mit Windows Phones oder Handys von Blackberry bietet das Angebot von Hapi allerdings nicht. Abgesehen von knapp zwei Megabyte Speicherplatz für die Software benötigen interessierte Nutzer auch eine unterstützte Version von Android oder iOS. Für Apple-Anhänger handelt es sich dabei um iOS 6.0 während Fans von Google mindestens Android 4.2 benötigen.

Kauf und Preis

Wer sich für die Hapifork von Hapi interessiert, findet die Kaufoption auf der Webseite des Herstellers. Dort kostet sie üblicherweise 99 US-Dollar, von Zeit zu Zeit bietet der Hersteller allerdings auch Rabattaktionen an, die den Preis mitunter auf bis zu 79 US-Dollar senken. Vor der endgültigen Kaufentscheidung wählt der zukünftige Besitzer der Hapifork noch sein bevorzugtes Exemplar aus fünf Farbvarianten aus und erhält es anschließend dem Hersteller zufolge nach spätestens fünf Tagen.

Alle Angaben zu Preisen und und Designvarianten der intelligenten Gabel von Hapi richten sich nach Stand Juli 2015.

Fazit

Die Hapifork ist ein einzigartiges Gerät auf dem Markt – kein anderer Hersteller führt ein ähnliches Angebot in seinem Sortiment. Auch das Konzept hinter der Gabel ist nachweislich förderlich für die Gesundheit des Nutzers und hilft ihm so dabei, ein Leben mit weniger Beschwerden zu führen. Das große Problem des Ess-Trackers ist jedoch die einfache Tatsache, dass die Gabel keine Funktionen bietet, die der Nutzer nicht auch mit einer Stoppuhr nachmachen könnte. Wem also der Preis der Hapifork etwas zu hoch ist, der kann sich den Kauf des Gerätes sparen, solange er genügend Engagement besitzt, die Zeit zwischen zwei Bissen manuell zu messen. Wem das jedoch nach zu viel Stress klingt, aber trotzdem seine Essgewohnheiten kontrollieren möchte, der kommt um den Kauf des bluetoothfähigen Essbestecks nicht herum.

Zusammenfassung
Autor
Max
Datum
Testgerät
Hapifork
Bewertung
3

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