Eines der Ziele von Meditation ist es, alles um sich herum zu vergessen und auszublenden. Menschen, die die Kunst des Nachdenkens beherrschen, verlieren nicht nur den Sinn für die Umgebung, sondern auch jegliches Zeitgefühl. Daher entwickelte Robin Barooah die App Equanimity – einen Meditations-Timer mit integrierter Journal-Funktion.

Welche Aufgaben die Anwendung hat und wie sie ihrem Nutzer dabei hilft, Ordnung in seine Sitzungen zu bringen, erfahren Sie in den folgenden Textpassagen.

Ein schmuckloser Timer

Die Hauptaufgabe von Equanimity ist es, die Meditationssitzungen ihres Users zu timen. Während andere Apps mit ähnlicher Funktion dabei oftmals mit eher nebensächlichen Funktionen aufwarten – beispielsweise Ambient-Musik oder schmuckhaften Displays – konzentriert sich die App von Barooah voll und ganz auf ihre Funktionen. Das Interface ist simpel und einfacher lesbar, Hintergrundmusik gibt es nicht. Dadurch bietet Equanimity keinerlei Ablenkungen von der Meditation und lässt den Nutzer voll und ganz fokussieren.

Für Sitzungen mit mehreren, verschiedenen Übungen erlaubt die Anwendung dem Nutzer außerdem die Möglichkeit, ein Glockenspiel als Wecker zu setzen. Im Zusammenspiel mit dem simplen, klaren Display erhält der Meditierende so alle Informationen, die er benötigt, ohne seine Konzentration zu verlieren.

Zwei Journale

Zudem bietet die Anwendung zwei Journal-Funktionen – eine automatische und eine vom User geführte. Die letztere ist dabei ein einfaches Notizbuch, indem der Nutzer seine Erfahrungen festhält. Die App erlaubt es ihm auch, diese Notizen per eMail zu versenden – entweder als Textdokument oder als Spreadsheet-Vorlage.

Das automatische Logbuch hingegen sammelt Daten über die Sitzungen des Meditierenden. Es misst die Dauer der verschiedenen Meditationen und hält fest, wie oft der Anwender meditiert, beziehungsweise wie viele Tage Pause er zwischen seinen Übungen nimmt. Aus diesen Infos erkennt der User schnell, ob er sein Pensum erhöhen sollte.

Kompatible Geräte und Kauf der App

iPhone-Besitzer mit Interesse an Equanimity benötigen für die Installation der App iOS 5.0 oder eine spätere Version des Betriebssystems. Der Entwickler gibt an, dass die Anwendung auch auf iPads oder einem iPod touch funktioniert. Die Installation der Software nimmt 3,8 Megabyte Speicherplatz in Anspruch.

Potentielle Käufer finden den Meditations-Timer im App-Store von Apple. Die Applikation trägt dort ein Preisschild von 4,99 Euro (Stand Juli 2014).

Fazit

Equanimity ist eine sehr gute App für alle Menschen mit Interesse an Meditation. Die simple und saubere Präsentation lenkt im Gegensatz zu vielen Konkurrenz-Apps nicht von den eigentlichen Funktionen ab. Gleichzeitig bietet das automatische Journal zahlreiche interessante Daten, die dem User dabei helfen, seine Sitzungen optimaler zu gestalten. Vor allem die Werte bezüglich der Dauer und Quantität der Übungen helfen dem Nutzer dabei, Meditation zu einer täglichen Routine zu machen.

Alternativen zu Equanimity

Zwar ist Equanimity wohl der professionellste Meditations-Timer in den App-Stores dieser Welt, dementsprechend jedoch auch einer der teuersten. Wer keine 4,99 Euro (Stand Juli 2014) für die Anwendung bezahlen möchte, findet zahlreiche günstigere – wenn auch schlechtere – Alternativen.

Ein Beispiel ist Meditator. Als bloßer Timer bietet die Anwendung zwar keine Journal- oder Notiz-Funktionalitäten, kostet allerdings auch nur 2,99 Euro (Stand Juli 2014). Das Display orientiert sich an dem iOS-Interface und ist damit ein wenig unaufgeräumter als das von Equanimity – fällt jedoch keinesfalls störend auf.

Mindfullness Bell kostet nur 99 Cent (Stand Juli 2014), ist jedoch nicht mehr als ein bloßer Wecker mit Glockenspiel-Tönen. Die Anwendung erlaubt allerdings auch zufällig gewählte Timer – wer also ein wenig Abwechslung in seinen Sitzungen sucht, findet hier eine passende Alternative zu der App von Robin Barooah. Das Interface der Applikation ist jedoch recht überfüllt und bringt so vor allem Neulinge schnell aus der Bahn.

Insight Timer schließlich ist kostenlos (Stand Juli 2014) und bietet neben seinen Timer-Funktionen auch ein recht rudimentäres Achievement-System. Vor allem User, die öfters mal mit ihrer Motivation kämpfen, finden Nutzen in der Software von Spotlight Six Software.

 

Bildquelle: Julien Christ/pixelio.de

Zusammenfassung
Autor
Max
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Testgerät
Equanimity
Bewertung
3

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